Statuten

Interessengemeinschaft Gewerbe
Gundeldingen Bruderholz Dreispitz
IGG, Basel
 
 
Allgemeines
 
Art. 1
Unter dem Namen Interessengemeinschaft Gewerbe Gundeldingen Bruderholz Dreispitz IGG besteht mit Sitz in Basel ein Verein gemäss Art. 60 ff. ZGB.
 
 
Zweck
 
Art. 2
 
Abs. 1       Der Verein bezweckt die Wahrung gemeinsamer Interessen der in den Quartieren gelegenen Geschäfte.
 
Abs. 2       Insbesondere ist er bestrebt, den Geschäftsverkehr der in den Quartieren gelegenen Geschäfte gemäss geltendem Leitbild zu fördern.
 
Art. 3
 
Abs. 1       Die finanziellen Mittel werden durch Beiträge der Mitglieder und eventuelle freiwillige Zuwendungen aufgebracht.
 
 
Abs. 2       Die Mitgliederbeiträge werden jeweils an der Generalversammlung festgelegt.
 
Abs. 3       Für die Verbindlichkeit des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen mit einem maximalen Jahresbeitrag pro Mitglied von CHF 150.–.
 
 
Mitgliedschaft
 
Art. 4
 
Abs. 1       Mitglied werden können juristische und natürliche Personen.
 
Abs. 2       Es bestehen vier Mitgliederkategorien:
A = Betriebe
B = Gönner
C = Privatpersonen
D = Ehren- und Freimitglieder
 
Abs. 3       Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand endgültig.
 
Abs. 4       Abgewiesene Eintrittsgesuchsteller haben das Recht, an der Generalversammlung zu rekurrieren.
 
Abs. 5       Jedes Mitglied ist zur Abgabe einer Stimme berechtigt. Vertretung durch eine unterschriftsberechtigte Person ist zulässig.
 
Abs. 6       Die IGG kann Frei- und Ehrenmitglieder ernennen. Diese sind beitragsfrei.
 
Abs. 7       Die IGG kann einen Ehrenpräsidenten wählen, der für Lebzeiten als Beisitzer freiwillig im Vorstand bleiben kann.
 
Ehrenpräsident kann nur diejenige Person werden, die mehrere Jahre als Präsident der IGG gewirkt hat.
 
Art. 5
 
Abs. 1       Der Austritt eines Mitgliedes kann nur jeweils auf Ende des Kalenderjahres, unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist, mit schriftlicher Kündigung erfolgen. Den austretenden Mitgliedern stehen keine Rechte am Vereinsvermögen zu.
 
Abs. 2       Ein ausgeschlossenes Mitglied kann an der Generalversammlung rekurrieren, welche über den Ausschluss endgültig entscheidet.
 
Organe
 
Art. 6
      
Die Organe des Vereins sind:
b.    Die Generalversammlung
b.    Der Vorstand
c.    Die Kontrollstelle
 
 
Generalversammlung
 
Art. 7
 
Abs. 1       Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird mindestens einmal jährlich, innerhalb 6 Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres, abgehalten.
 
Abs. 2       Ausserordentliche Generalversammlungen werden je nach Bedarf vom Vorstand einberufen.
 
Abs. 3       Eine ausserordentliche Generalversammlung muss ferner einberufen werden, auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder.
 
Abs. 4       In die Kompetenz der Generalversammlung fallen:


a.    Die Wahl des Präsidenten, des Vorstandes, des Tagespräsidenten und des Ehrenpräsidenten
b.    Die Wahl der Kontrollstelle und des Suppleanten
c.    Abnahme des Jahresberichtes, der Jahresrechnung und des Budgets
d.    Festsetzung des Mitgliederbeitrags
e.    Déchargeerteilung an den Vorstand
f.     Statutenänderungen
g.    Auflösung des Vereins
 
Abs. 5       Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen mit dem absoluten Mehr der anwesenden oder vertretenen Stimmen.
 
Abs. 6       Ein Beschluss über die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Zweidrittelsmehrheit sämtlicher Mitglieder gefasst werden.
 
Abs. 7       Die Einladung an die Mitglieder hat unter Einhaltung einer vierzehntägigen Frist zu erfolgen.
 
Abs. 8       Anträge sind spätestens 10 Tage vor der Generalversammlung schriftlich einzureichen.
 
 
Der Vorstand
 
Art. 8
 
Abs. 1       Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern und wird jeweils auf ein Jahr gewählt.
Die Mitglieder sind wiederwählbar.
 
Abs. 2       Der Vorstand ist leitendes Organ der IGG und vertritt diese nach aussen. Er konstituiert sich selbst.
 
Abs. 3       Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.
 
Art. 9
 
Abs. 1       Der Vorstand kann über alle den Vereinszweck betreffenden Angelegenheiten Beschluss fassen, soweit sie nicht der Generalversammlung vorbehalten sind.
 
Abs. 2       Der Vorstand kann bestimmte Kompetenzen und Tätigkeitsgebiete einzelnen Mitgliedern übertragen sowie Arbeitsausschüsse bilden.
 
 
Art. 10
 
Abs. 1       Der Vorstand kann nur mit der Kollektivunterschrift zu zweien die IGG verpflichten.  Er bestimmt, welche seiner Mitglieder die Kollektivunterschrift führen. Der Vorstand verfügt über die gesamte Finanzkompetenz.
 
Im Rahmen des üblichen Kontoverkehrs mit Bank und Post kann, mit Vorstandsbeschluss, dem Kassier die Einzelunterschrift erteilt werden.
 
Abs. 2       Der Vorstand kann, wenn das Bedürfnis für einen ständigen Sekretär oder für bezahlte Hilfskräfte in einzelnen Fällen besteht, dieselben anstellen.
 
Abs. 3       Aktionen, welche einen Sonderbeitrag von den Mitgliedern erfordern, sind an einer Mitgliederversammlung zu beschliessen.
 
Kontrollstelle
 
Art. 11
 
Abs. 1       Die Kontrollstelle besteht aus 2 Rechnungsrevisoren, welche jeweils auf die Dauer von einem Jahr von der Generalversammlung gewählt werden. Jedes Jahr scheidet ein Revisor aus; an seine Stelle rückt der Suppleant nach.  Zu Mitgliedern der Kontrollstelle können auch Treuhandbüros gewählt werden.
 
Abs. 2       Die Kontrollstelle hat die vom Vorstand aufzustellende Jahresrechnung zu prüfen und darüber der Generalversammlung einen schriftlichen Bericht zu erstatten.
 
Allgemeine Bestimmungen
 
Art. 12
Der Vorstand ist verpflichtet, eine genaue Buchhaltung zu führen und jeweils auf Ende eines Vereinsjahres eine Bilanz zu erstellen.
Das Vereinsjahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen.
 
Art. 13
Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen dem Neutralen Quartierverein Gundeldingen zu überweisen.
 
Art. 14
Soweit diese Statuten nichts besonderes bestimmen, kommen die Vorschriften des schweizerischen Zivilgesetzbuches in Anwendung.
Art. 15
Obige, in der heutigen Generalversammlung genehmigten Statuten ersetzen ab sofort diejenigen vom 29. April 2004.
 
 
Basel, den 6. Mai 2010
 
Andrea Tarnutzer-Münch, Präsident
Max W. Buser, Vizepräsident